Störmthaler See

Mit der abwechslungsreichen Strukturierung seiner Uferlinie, die Elemente wie den ehemaligen „Ausfahrtsschlauch“, die Magdeborner Halbinsel, die Grunaer Bucht oder das Steilufer im Bereich zwischen Störmthal und Güldengossa einschließt, ist der Störmthaler See im ehemaligen Tagebaubereich Espenhain für vielfältige Nutzungen und Funktionen geradezu prädestiniert. Deren Bandbreite reicht von einem intensiven Freizeit- und Erholungsbetrieb über Sachzeugen wie den Bergbau-Technik-Park (Tertiärspielplatz mit begehbarem Urzeithai in Umsetzung) bis zu Sukzessionsflächen mit hohem Naturschutzwert. Zusammen mit dem über einen Kanal mit Schleuse erreichbaren Markkleeberger See bildet er einen attraktiven „wassertouristischen Aktionsraum“ mit rund 10 km² Fläche.
 

Absolute Besonderheiten im Leipziger Neuseenland bilden die „Göhrener Insel“, wo ein Ausschnitt der einst ausgedehnten „Rippenkippe“ komplett der Rückeroberung durch die Natur überlassen bleibt, sowie „Vineta“, die auf einer schwimmenden Insel gelagerte Kirchenkuppel, die sich zu einer nicht alltäglichen Veranstaltungsstätte auf dem Wasser entwickelt hat (Ausflugsziel, Trauungen, Lesungen, Konzerte). Nach oft jahrzehntelanger Abbaubedrohung prägen heute wieder intakte Dörfer mit zahlreichen Baudenkmalen wie dem Schloss Güldengossa sowie „gewachsene“ (Oberholz) und neu angelegte Waldgebiete das nähere Umfeld des Sees.

Der 23km lange Uferrundweg für Wanderer, Skater und Radfahrer sowie verschiedene Personenschifffahrtsangebote wie mit der "MS Störmthal" laden zu einmaligen Entdeckungsreisen auf dem Störmthaler See ein. Natur und Weite locken die Gäste ebenso an, wie die schwimmende Kirche VINETA oder das alljährliche Rockfestival "Highfield". Das maritime Zentrum des Störmthaler Sees ist der Segelhafen LAGOVIDA.

Wissenswertes über den Störmthaler See

Fläche: 733 ha
Volumen: 157 Mio. m³
Maximale Tiefe: 55,6 m
Mittlere Tiefe: 21 m
Endwasserspiegelhöhe: +117 m NHN

Aktivitäten